Das geheimnisvolle indianische Erbe Kanadas: eine Brücke zwischen den Welten

Rolf Bouman im Gespräch mit Michael Vogt über Kultur und Tradition der Indianer Kanadas im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Moderne

Die Mi’qmaks sind die ersten Bewohner Ostkanadas – eine «first nation», wie sie von den Weißen genannt werden. Nur noch zu ca. einem Prozent rein indianisch sind die ursprüngliche Kultur und Tradition der Indianer in der «Landnahme» von Franzosen und Engländer fast untergegangen. Mit Skalpprämien für tote Mi’kmaqks organisierte der erste Gouverneur von Halifax in Neuschottland (Nova Scotia) im 18. Jahrhundert die systematische Ausrottung der Ureinwohner, die erst beendet wurde, als die Skalpjäger zunehmend blonde Skalps ablieferten, weil kaum noch Indianer anzutreffen waren.

Auch heute ist das Verhältnis zwischen Indianern und Weißen immer noch belastet. Der Einwanderer Rolf Bouman und «Neukanadier» aus Essen trägt mit seinem Kulturprojekt «Friends United», unterstützt vom ehemalige Ministerpräsidenten Nova Scotias, Rodny McDonald, dazu bei, die indianischen Völker Kanada zu ehren, deren Kultur zu erhalten, fast ausgestorbenes Handwerk zu erhalten und so einen Beitrag zur Aussöhnung zwischen den «first» und den «last nations» der Weißen zu leisten.



Rolf Bouman lebt die Vision, durch indianische Kunst und Kultur ein beidseitiges Verständnis und Akzeptanz aller Völker des Landes und der Welt zu fördern. Die Indianer der Region greifen die Unterstützung dankbar auf und lassen Kunst, Kultur aber auch alte Riten und Mythen und vor allem die Sprache der ersten Bewohner des Landes wiederauferstehen…



Website und Lesestoff:

http://www.friends-united.ca    

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