Musik – Sprache der Freiheit

20. Dezember 2014
  Ein musikalisches Dankeschön anläßlich eines Seminars der Wissensmanufaktur (www.Wissensmanufaktur.net) mit Andreas Popp durch Jane Richter und Nadja Merker auf Cape Breton Island, Kanada. Die beiden Künstlerinnen bedanken sich ebenso mit ihrer Gesangs- und Tanzdarbietung für die schöne Zeit und die wertvollen Informationen anläßlich des Kanadaseminars der Wissensmanufaktur mit Andreas Popp in musikalisch eindrucksvoller Art und Weise. Immer wieder bereichern die Seminarteilnehmer mitganz spontanen Einfällen und Beiträgen die Abende der Gruppe - und wir möchten das mit freundlicher Erlaubnis der beiden Künstlerinnen einmal zeigen.

 


 

Jane Richter: "Weltreisezyklus"


Indien:
Jai Ambe (trad. Indien) Lobpreisung der göttlichen Mutter zum Vergleich, das selbe Thema aus der europäischen Kultur: Arie aus "Stabat Mater" von G.B.Pergolesi (1710-1736 Neapel)

Sri Lanka:
damals im "Silvesterkonzert" einer reisenden Sängerin
"Ombra  mai fu" aus der Oper "Xerxes" von G.F. Händel (1685 Halle - 1759 London)

Australien:

"Come again" John Dowland (1563-1626 London)

"Ugala Wè" (trad. Aborigines) first generation
Am Anfang war der Traum, in jedem Fels, jedem Platz, jedem Baum lebt unser Geist


Amerika:

"Fly like an eagle" Adler will fliegen ( trad. Arapahoe Indianer) first generation; Adler will fliegen, fliegen so frei, steigt zu der Sonne auf und schreit seinen Schrei.

Auf der Rückfahrt über den Atlantik mit dem Containerschiff entstand das Lied unter den Eindrücken von neun Monaten Weltreise
"Wer bin ich" (Jane Richter, 2012)

"Leise zieht durch mein Gemüt"
(Felix M. Bartholdy 1808-1847 & Heinrich Heine 1797-1856)

"Am Brunnen vor dem Tore"
(Franz Schubert 1797-1828 & W. Müller 1794-1827)

"Loreley" Ich weiß nicht was soll es bedeuten
(F. Silcher 1789-1860 & Heinrich Heine 1797-1856)

"Kein schöner Land" in dieser Zeit als hier das unsre weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit.

 

Tanzende Elfen, August Malmström, Gemälde, Dancing Fairies
Loreley -Elfenmahlstrom

Nadja Merker Gypsy-Tänze

Geboren aus der Musik der andalusischen Araber und Zigeuner, über die Jahrhunderte gewachsen, ist Flamenco seit Anfang des 19. Jahrhunderts nicht nur gesellschaftsfähig, sondern vielmehr das Symbol Andalusiens, ja ganz Spaniens. Ähnliche Entwicklung haben die Gitanos mit ihrer Kunst auch in Osteuropa durchlebt. In bestimmten Regionen war eine Feier ohne Tanz und Gesang der Gitanos - oft undenkbar! Der Gypsytanz und der Gesang erzählen immer eine Geschichte, oder besser gesagt eine Wahrheit.

Der erste Tanz ist ein typischer Tanz der osteuropäischer Zigeuner (Gitanos) -  Die getanzte Geschichte spielt sich in einem Zigeunerlager am Lagerfeuer ab - geheimnisvoll, fröhlich und feurig zugleich! Freude, Trauer, Schmerz, Liebe – all die Mächte die uns beherrschen werden poetisch und musikalisch auf hohem Niveau umgesetzt. Auch die Zauberei ist oft im Spiel! Die Gitanas gelten als die besten Wahrsagerinnen weltweit. Pure Sinnlichkeit und geheimnisvolle Anziehungskraft verbunden mit feuriger Musik von den nach Unabhängigkeit und Freiheit suchenden Gitanos.

Der zweite Tanz kommt aus Andalusien und verkörpert den Flamenco-Stil "Tarantos" . Er erzählt "Vom Stolz und der Vergänglichkeit des Toreros bis zur unnahbaren Anmut der Geliebten".

Flamenco -  ist getanzte Leidenschaft, Dramatik, Besessenheit, Schmerz und Verzweiflung, Glück und Hoffnung und der Schrei nach Erfüllung des Lebens. Durchaus lieben die Gitanos auch den Witz, das Lachen, vor allem lieben sie den Augenblick! Es wird in vollen Zügen genossen, was der Moment bringt.

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Webseite:

www.Wissensmanufaktur.net

   

   

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