UranmunitionTodesstaub - Kriegsverbrechen Uranmunition

05. Juli 2014 Frieder Wagner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Filmemacher Frieder Wagner hat mit seinem Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ gegen ein Tabu verstoßen: Er durchbrach das Schweigen der Medien über die Folgen von Depleted Uranium Ammunition, jener Uranmunition, die seitens der USA, Israels und Großbritanniens seit bald zwei Jahrzehnten als panzerbrechende Munition eingesetzt wird und aufgrund ihrer Radioaktivität schlimmste gesundheitliche Folgen für Freund und Feind hat.

 


Wagners Film, der zwar mit dem Europäischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, gilt als antiamerikanisch und rührt an einem Tabuthema auch der BRD und ihrer Kriegseinsätze im Ausland – und schon traut sich hierzulande kein Verleih, den Film in die Kinos zu bringen.

Urangeschosse haben nämlich neben ihrer militärischen Funktion einen teuflischen Nebeneffekt: Durch ihren Einsatz entstehen Uranpartikel, die als Uranstaub in die Umgebungsluft gelangen. Menschen, die sich am Kriegsschauplatz oder in der Nähe aufhalten, atmen diese giftigen Stäube ein.

Und während hierzulande Politik wie Medien die Folgen des Uranwaffeneinsatzes verschweigen, ist bewiesen, daß das Pentagon (und im übrigen in vertraulichen und geheimen Dossiers zur Handlungsanweisung an die Bundeswehrsoldaten auch die BRD) schon lange um die gesundheitlichen Risiken (Krebs, schlimmste Mißbildungen) wußte, die von uranhaltiger Munition ausgehen.

"Wir haben in der Abgrund der Hölle geblickt", faßt Frieder Wagner seine Eindrücke zusammen, die er während der Filmaufnahmen zu seinem mehrfach prämierten Berlinalefilm "Tödlicher Staub" gewinnen mußte: Die Bilder von der Uranmunition radioaktiv Verseuchten, unvorstellbar mißgebildeten Neugeborenen, den Krebskranken und Verstümmelten in den Krankenhäusern von Bagdad und Basra "verfolgen ihn noch heute im Schlaf". Weite Teile des Landes seien - wie selbst die von den USA eingesetzte irakische Regierung zugebe - inzwischen nach WHO-Kriterien radioaktiv verseucht und faktisch unbewohnbar.

Frieder Wagner klares Fazit: Der Einsatz dieser Waffe sei ein Kriegsverbrechen. Sie sei radioaktiv und hochgiftig. Und Giftwaffen seien nach dem Völkerrecht verboten. Wenn der Einsatz der Uran-Munition aber ein Kriegsverbrechen sei, dann gehörten Bush, Rumsfeld, Cheney, Blair und Konsorten vor ein Kriegsverbrechertribunal. „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ seien seit dem Nürnberger Prozeß 1946 ein Kriegsverbrechen und müßten daher abgeurteilt werden.



Website:
www.ochoa-wagner.kulturserver-nrw.de

Publikationen:
Frieder Wagner (Hrsg.), „Uranbomben die verheimlichte Massenvernichtungswaffe“
Frieder Wagner „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“
Frieder Wagner „Todesstaub – DEADLY DUST. Dokumentation eines Kriegsverbrechens“ (Kinofassung)

Kontakt und Bestellmöglichkeit:
Beide Filme von Frieder Wagner „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ und „Todesstaub – DEADLY DUST. Dokumentation eines Kriegsverbrechens“ sind erhältlich bei:
Frieder Wagner
Ochowa-Wagner-Produktion
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Wagner UranmunitionDie DVD mit diesem Interview können Sie hier bestellen:

Frieder Wagner: Kriegsverbrechen Uranmunition

 

5,00 €

 

DVD ca 60 Minuten zuzüglich Bonusmaterial

Interview mit Frieder Wagner und Michael Vogt


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Obwohl sein Film über DU (Depleted Uranium - Abgereichertes Uran) mit dem Europäischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde und nun als Kinofassung „Todesstaub“ vorliegt, wagt es kein Verleih, den Film in die Kinos zu bringen.

Betroffen von der Uranmunition sind nicht nur Soldaten beider Seiten, sondern auch die durch das jahrelange Embargo geschwächte Zivilbevölkerung. Wissenschaftler fordern die Ächtung und das sofortige Verbot dieser Munition, die auch im Kosovo 1999 und zuletzt im Irakkrieg 2003 zum Einsatz kam und dort Hunderttausende Zivilisten wie Soldaten schädigte. Nato und Pentagon – aber auch die offiziellen Stellen in der BRD - leugnen bis heute diese Zusammenhänge.

Frieder Wagner: "Ich habe in den Kinderkrankenhäusern von Bagdad und Basra Bilder des Schreckens gesehen, die mich heute noch in meinen Träumen verfolgen: gerade geborene Babys, ohne Augen, ohne Nase, ohne Kopf, ohne Arme und Beine. Babys, deren Organe in einem Sack außerhalb des Körpers angewachsen waren. Alle diese Babys starben nach wenigen Stunden oder Tagen.

Kein Wunder also: Am Mutter-Kind-Krankenhaus in Basra sind allein die Mißgeburten seit 1991 um das 20-fache gestiegen ..."
Der wesentliche Fakt für die zerstörerische Wirkung des abgereicherten Urans ist der Feinststaub, der entsteht, wenn Geschosse ihr Ziel treffen und zu winzigsten Uranoxid-Staubteilchen verbrennen, die so winzig und lungengängig sind, daß in den Körper gelangen, wo sie ihre fürchterliche Wirkung entfalten.

Politik und die Medien verschweigen und vertuschen dieses Thema. Offiziell – so bekommt man z. B. auf Anfrage an Bundespräsident Köhler beschieden – sei ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Uranmunition und den massiv gehäuft auftretenden Krebserkrankungen nicht nachgewiesen.

Es muß alles getan werden, diese schrecklichen Urangeschosse und diejenigen, die sie anwenden, zu ächten. Denn der Einsatz dieser Waffe sei ein Kriegsverbrechen. Sie ist radioaktiv und hochgiftig. Giftwaffen sind nach dem Kriegsrecht seit Jahrzehnten verboten. Wenn der Einsatz der Uran-Munition aber ein Kriegsverbrechen ist, dann gehörten ihre Anwender vor ein Kriegsverbrechertribunal. "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" seien seit dem Nürnberger Prozessen 1946 ein Kriegsverbrechen und müßten abgeurteilt werden.

 

   

   

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