Der Fall Peggy

29. August 2015 Gudrun Rödel im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Alptraum jeder Eltern: Am 7. Mai 2001 verschwindet die damals 9-jährige Schülerin Peggy Knobloch spurlos. Obwohl es bis zum heutigen Tag keinen Hinweis von ihr gibt und auch die Leiche nie gefunden wurde, saß der geistig behinderte Ulvi Kulac als ihr mutmaßlicher Mörder erst im Gefängnis und wurde - nach erwiesener Unschuld - weitere 14 Jahre in der Psychiatrie verwahrt. der mutmaßliche Mörder, der 28 jährige Holger E. verspottete die Polizei: Sie werde die Leiche des kleinen Mädchens niemals finden.

 

 

Holger E. verbüßt eine Haftstrafe, weil er sein dreijähriges Töchterchen Mißbraucht hat und in einem Tauschring für Kinderpornos tätig war. Vor Mitgefangenen brüstete es sich mit dem Verbrechen. Es sei der perfekte Mord gewesen, tönte er vor den Mithäftlingen. Die Polizei werde die Überreste des Kindes niemals finden. Und er gab vor den anderen inhaftierten Sextätern an, er habe die kleine Peggy mißbraucht. Auf das kleine Mädchen war er aufmerksam geworden, weil seine kleine Nichte, die er ebenfalls mißbraucht hatte, im Haus von Peggy zu Besuch war.

Gegen die Mutter von Peggy, Susanne Knobloch, wurde mysteriöserweise nie ermittelt, obwohl ihr öffentlich der Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs an ihrem Kind gemacht wurde.

Die Verurteilung des vermeintlichen Mörders Ulvi Kulac erfolgte aufgrund der Ermittlungen einer vom damaligen bayerischen Innenminister Günther Beckstein eingesetzten zweiten Sonderkommission, nachdem die erste keine Beweise gegen Kulac beibringen konnte.

Angesichts der merkwürdigen Umstände ergeben sich einige Fragen: Mußte eine Verurteilung erfolgen, damit die Ermittler dem Vorwurf der Kinderpornographie nicht nachzugehen brauchten?
Oder wird im Fall Peggy Knobloch mit Hilfe der Justiz noch weit Ärgeres vertuscht? Lebt Peggy vielleicht sogar noch und könnte alles aufklären?

Ulvi Kulac wurde zwar damals vom Mordverdacht gegenüber Peggy Knobloch freigesprochen, wurde jedoch weiterhin noch immer in der Psychiatrie "unter Verschluß" gehalten. Am Freitagmorgen, den 31. Juli 2015 durfte der Mann, der lange als der Mörder von Peggy Knobloch galt, das Bezirkskrankenhaus verlassen. Vierzehn JAhre saß Kulac in der Psychiatrie ein.



Gudrun Rödel ist die von Gericht bestallte Betreuerin des geistig zurückgebliebenen, verurteilten Ulvi Kulac. Sie kennt alle Nuancen des Falls.


Website:
www.ulvi-kulac.de

Kontakt:
Gudrun Rödel
Oderweg 4
95213 Münchberg
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