Bundespolizei muß vor Flüchtlingen geschützt werden!

15. März 2016 (Redaktion) Ein kurzer Bericht in der "Märkischen Allgemeinen" läßt die Augenbrauen in den Haaransatz flutschen: "Bundespolizei fühlt sich in Potsdam nicht sicher". Wie das? Nun, ganz einfach Das Präsidium der Bundespolizei in Potsdam hatte es in der schönen, alten, preußischen Stadt immer sehr gemütlich. Die bösen deutschen Bürger lebten in freundlicher Harmonie mit den Blaujacken. Die kulturlose LAngeweile wird sein Neustem etwas aufgelockert durch neue Bewohner in der direkten Nachbarschaft. Hier ist eine Aufnahmestelle für 1300 Asylbewerber entstanden. Da fühlen sich die Bundespolizisten auf einmal weniger wohl und seitdem muß die Landespolizei Wache stehen vor dem Präsidium der Bundespolizei.

Andreas Schuster, Chef der Polizeigewerkschaft GdP, ist laut Zeitungsbericht düpiert. "Können die sich nicht selbst beschützen?" fragt er und beschreibt, daß die Kollegen der Landespolizei 24 Stunden am Tag im kalten Winter in ihren Dienstwagen vor dem Präsidium saßen und den Motor laufen lassen mußten, um sich vor der Kälte zu schützen. Es sei auch von Zeit zu Zeit ein Beamter aus dem Gebäude gekommen um zu überprüfen, daß die Wächter nicht etwa schlafen.

Bei den märkischen Polizisten kommt die Bemutterung der Bundespolizei offenbar gar nicht gut an. Durch die Flüchtlingskrise, die daraus resultierenden Demonstrationen für und gegen Flüchtlingspolitik, Linke gegen Rechte und Einsätzen wegen der Taten Krimineller unter den Flüchtlingen ist die normale Polizei bis zum absoluten Limit belastet und die Nerven liegen blank. Daß dann - nach Auskunft der Landespolizei -  noch dauerhaft 36 - 60 Polizisten für eine rund-um-die-Uhr Bewachung abgestellt werden müssen, sorgt für Mißstimmung.

Jetzt soll eine Sicherheits-Zaunanlage das Problem lösen. Doch auch das kann die Bundespolizei nicht einfach allein organisieren. Dazu muß die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Aktion treten, und das kann dauern.

Etwa 800 Mann arbeiten in dem Präsidium, es handelt sich also nicht um ein wehrloses Häuflein alleingelassener Beamter. Und reine Schreibtischhengste sind sie auch nicht. Sie hatten ihre Einsätze an der bayerischen Flüchtlingsfront und bei den Pogida-Demonstrationen, wo es zu tätlichen Auseinandersetzungen mit linksextremen antifaschistischen Schlägertrupps kam. Bis vor Kurzem hat es auch keiner Sicherheitsanlagen bedurft, doch nun sei alles anders, schreibt die Märkische Allgemeine:

"Doch dann rollten die ersten Flüchtlingsbusse an. Menschen aus Kriegsgebieten zogen auf den Behördencampus, was die Bundespolizisten aber dem Vernehmen nach ebenso beunruhigte, waren die Hunderte von freiwilligen Helfern – viele aus der linken Szene –, die jetzt auf dem Gelände herumliefen. [...] denn Bundespolizisten gehörten zu dem 1000-Mann-Aufgebot, das den Pegida-Ableger auf seinen „Abendspaziergängen“ durch die Landeshauptstadt begleitete. Ein leichtes Ziel wäre wohl die Bundesbehörde, befürchtete man dort."
Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

 

 

 

 

   

   

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