Die Kollegen der Lügenpresse!?

13. März 2016 (Redaktion) Fabian Presler, der Chefredakteur der Antenne Hessen, ist offenbar ein Mann mit Anstand und Zivilcourage. Es freut, ausnahmsweise ein aufrechtes Mannsbild in der giftspritzenden Schlangengrube der Mainstreammedien zu finden. Ohne daß er auch nur mit einem Wort eine Sympathie-Erklärung für die AfD abgibt (wahrscheinlich ist er durchaus nicht auf der Linie der AfD), stellt er unmißverständlich klar, daß die unfaire und verlogene Hetze und die Lügen gegen die AfD im eklatanten Widerspruch zu den Vorschriften des Pressekodex stehen.

Sehr geehrter Presler, egal wo Sie politisch stehen, wir zollen Ihnen Respekt.

Hier sein Artikel:

Es sind die Berichte über die AfD welche mich dazu bringen, einen Kommentar zu der derzeitigen Berichterstattung zu verfassen! Als Vertreter der Presse haben wir klare Regeln und Vorschriften, welche wir hochhalten müssen! Der Pressekodex regelt hierfür die Leitsätze, welcher jeder Journalist und Redakteur untersteht. Leider sind diese Regeln und Maßgaben für die meisten Kollegen nicht mehr relevant.

Ziffer 1 des Pressekodex: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Richtlinie 1.2 – Wahlkampfberichterstattung
Zur wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gehört, dass die Presse in der Wahlkampfberichterstattung auch über Auffassungen berichtet, die sie selbst nicht teilt.

Ich höre mir gern die Radioprogramme der Kollegen an und schaue natürlich auch viel Fernsehen. Leider überraschen mich jedoch die Berichterstattungen immer wieder. Nach den ersten Ziffern des Pressekodexes, hört sich der Pressekampf gegen die AfD nicht an. Ganz im Gegenteil! „Die Partei sei rechtsextrem und eine Partei aus Wutbürgern und Nazis…“ – So heißt es immer wieder. Verwunderlich ist dabei, dass die öffentlich rechtlichen Kollegen besonders laut werden. Natürlich sind es aber auch die Lokalzeitungen, Privatsender und Meinungsmacher. Immer wieder höre und sehe ich eine falsche Berichterstattung und frage mich, ab wann sich die Kollegen an ihre Richtlinien des Pressekodexes erinnern!?

Wenn man sich das Wahlprogramm der AfD ansieht, lese ich keine rechtsextremen Texte. Nun frage ich mich aber, ob ich rechtsextrem bin, wenn ich einen Pro-AfD-Artikel schreibe. Vielleicht besucht mich ja sogar der Verfassungsschutz und überzeugt mich eines besseren. Vielleicht aber auch die Kollegen der öffentlich rechtlichen Programme, welche sich besonders bedeckt mit eigenen Meinungen und politischen Wahlmanipulationen halten sollten.

Wenn ich die 16 Ziffern des Pressekodexes durchgehe sehe ich, wie verlogen manche Kollegen und angebliche Fachjournalisten tatsächlich sind. Es ist die Angst vor neuem und dem Unbekannten, die meiner Meinung nach, solche Grundsatzfragen enstehen lassen. Ist die AfD Rechts oder nicht? Will sie tatsächlich Menschen erschießen lassen?

Wir als diejenigen welche unsere Bevölkerung unterhalten und informieren, sollten es unterlassen unsere Mitbürger mit Unwahrheiten oder zusammen geschnittenen Berichten, zu verunsichern. Es steht nicht in unserer Aufgabe, politische Entscheidungen zu treffen oder eigene Meinungen zu publizieren. Eine unverfängliche und ehrliche Berichterstattung würde natürlich dazu führen, dass man auch die Meinung vertreten muss, die man selbst vielleicht nicht vertritt, aber letztlich ist es genau dass, was wir tun müssen!

Das sich die anderen Parteien gegen die AfD stellen, ist klar. Diese stecken aber auch im Wahlkampf und möchten ihre Wähler von sich überzeugen. Dies ist aber nicht die Aufgabe der Medien. Der Verfassungsschutz hat sich mit der AfD auseinandergesetzt und kam zu dem Ergebnis, dass diese keine Gefahr darstellt. Weshalb behaupten die Kollegen dies aber immer wieder? Worauf berufen Sie sich? Nur weil manchen Politikern, die Wahlergebnisse nicht gefallen, bedeutet das nicht, dass eine Partei gefährlich und rechtsextrem ist! Das gilt auch für meine Kollegen. Wenn Sie etwas ändern möchten, gehen Sie doch zur Wahl oder werden Sie politisch aktiv, aber bitte verunsichern Sie doch nicht unsere Bevölkerung mit Unwahrheiten und Spekulationen.

>> Hier <<<können Sie den Pressekodex lesen! Werte Kollegen: „Lest es aufmerksam und beurteilt selbst, wie viel euer „Berichterstattung“ sich an den Kodex hält und erinnern Sie sich an den Grundsatz des Pressekodexes: Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien. Möchten Sie tatsächlich dazu beitragen, dass die Glaubwürdigkeit und das Ansehen der Medien verletzt werden?

 

 

Anmerkung der Redaktion Quer-Denken:

Überall müssen wir uns anhören, wie furchtbar es im Dritten Reich umd die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit bestellt war. Wie der Blockwart jeden denunzierte, der Feindsender hörte, die Regierung kritisierte oder am Endsieg zweifelte. Wie noch frei denkende Bürger drangsaliert und fertig gemacht wurden. Und die gleichgeschaltete Presse, so schüttelt man sich vor Abscheu, habe ehrlos und devot dem Bösen auch noch gedient. Die dem Faschismus als Mietfeder und Maulhure dienende Presse habe das ganze Unheil erst möglich gemacht.

Stimmt.

Und wo ist der Unterschied zu heute?

Die Blockwarte durchkämmen heute Facebook und Kommentarfunktionen. Wer da nur vier mißinterpretierbare Worte schreibt, bekommt gleich Besuch von der Polizei und wird mit Staatssicherheit bedroht. Wer seine Angst und Zorn auf die Straße trägt, muß damit rechnen, von der politisch mißbrauchten Polizei an der Teilnahme behindert, erkennungsdienstlich erfaßt und bisweilen unerträglich provoziert und gröbst mißhandelt zu werden. Und geht er von so einer Demonstration - die sein RECHT ist! - wieder nach Hause, muß er aufpassen, daß ihn die neue, rote SA nicht intensivstationsreif prügelt. Das alles wird von der Presse auch noch bejubelt und zur Heldentat erklärt. Alles, wie gehabt.

Der Unterschied ist (noch!), daß viele Presseleute im Dritten Reich mit der Faust in der Tasche mitspielen mußten, weil ihnen ansonsten weit mehr als Entlassung drohte: Abweichler verschwanden auch gern mal.


 

 

   

   

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