Salzburg: Demo gegen große Flüchtlings-Quartiere - kein "Pack" mehr?

01. März 2016 (Redaktion)  Das Eindreschen auf  Bürger, die sich gegen eine massenhafte Einquartierung von Flüchtlingen wehren, wird immer schwieriger. Noch schütteln sich die Politiker vor Abscheu und Ekel, wenn ganz normale Leute es angesichts hunderter Flüchtlinge direkt vor ihrer Haustür mit der Angst zu tun bekommen. Es wird aber unbestreitbar deutlich, daß auch gutwillige, ganz normale Menschen, ja sogar linksgrüne Gutmenschen beim massenhafte Eindringen von Flüchtlingen in ihren engsten Lebenskreis zum Widerstand übergehen. Sogar der österreichische ORF schlägt nun zurückhaltende Töne in seiner Berichterstattung an.

 

 

Eine Demonstration in Bergheim bei Salzburg gegen eine Unterbringung von 500-700 Flüchtlingen in einem leerstehenden Gebäude der Informatik-Branche bei Porsche in Bergheim wird erstaunlich moderat kommentiert: "Ausländerfeindlichkeit sei keinesfalls ihr Motiv, betonen die Veranstalter", heißt es im Bericht. "Man fühle sich insgesamt von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und der ressortzuständigen Landesrätin Martina Berthold (Grüne) schlecht informiert und im Stich gelassen. Das sei auch bei Besuchen der Politiker klar geworden."

"Und Alfred Lugstein von den Anrainern betont, man wolle ganz sicher keinen politischen Missbrauch des Themas durch Radikale: 'Es gab leider auch Gerüchte, dass vielleicht Rechts- oder Linksgruppierungen uns im Ablauf stören könnten. Wir haben versucht, dem gemeinsam mit der Behörde und der Polizei vorzubeugen. Wir haben solche Leute ausgeladen und uns ausdrücklich von ihnen distanziert'.“ heißt es weiter im Bericht. Jener Alfred Lugstein, der hier als einfacher 'Anrainer' vorgestellt wird, ist in der Nachbar-Gemeinde Bergheim Gemeinderat und in der Partei der Grünen.

Herr Lugstein betont, man sei ja nicht grundsätzlich dagegen, daß Flüchtlinge in das Porsche-Gebäude und in die ehemaligen Lagerhallen dort einziehen ... "die Anzahl von mehreren hundert Asylbewerbern sei jedoch zu hoch, betont Lugstein".

Nun kommt auch ein Linksgrüner auf einmal zu der Einsicht, daß Integration und Hilfe nur in gewissen Grenzen leistbar ist, und kulturfremde, traumatisierte Zuwanderer aufgrund ihrer schieren Menge möglicherweise wenig Notwendigkeit verspüren könnten, sich an die Sitten und Gepflogenheiten ihres Gastlandes anzupassen. Da sind bisweilen heftige Konflikte unvermeidbar. Insbesondere in Bezug auf die Auffassungen von Ruhe und Ordnung, Reinlichkeit, Religionsausübung, Eigentumsrechte und Gleichberechtigung von Mann und Frau. Auch davon, daß es gewisse Unterschiede in der Bewertung der Rolle der Frau und junger Mädchen zwischen den aufeinandertreffenden Kulturen gibt, scheinen Herr Lugstein und seine politisch korrekten Mitprotestierer schon gehört zu haben.

Sieht man sich die Aussagen und Forderungen der CSU und der AfD genauer an - hier sind die tatsächlich getätigten, authentischen Aussagen gemeint, nicht die Verdrehungen der Mainstream-Hetzpresse - ist da kaum ein Unterschied zu den Bedenken des linksgrünen Herrn Lugstein zu entdecken: Den wirklich Schutz suchenden, echten Flüchtlingen helfen: JA! Sie wirklich integrieren: JA! Alles und jeden unkontrolliert in Massen hereinlassen und auf die Bürger loszulassen: NEIN!

Auf einmal werden auch die Ängste der "besorgten Frauen und Mädchen" in der Umgebung der Großquartiere ernst genommen und Gesprächsangebote gemacht, berichtet der ORF: "Was braucht es, damit Sie sich sicher fühlen?" heißt es plötzlich.

Ist jetzt der Ausdruck "besorgte Bürger" nicht mehr Umschreibung für "rechtes, fremdenfeindliches Pack"?
Sind Ängste und Bedenken, wenn sie von Linken und Grünen formuliert werden, salonfähig?
Oder schwant den Politikern, daß Angst und Zorn nicht mehr nur "in der Mitte der Gesellschaft" angekommen sind, sondern schon auf ihr eigenes, linkes Klientel übergreift?

 

Quellen:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2759802/

http://salzburg.orf.at/news/stories/2760059/

 

   

   

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