http://www.koblenzer-bildungsverein.de/images/22_Stolberg_Putto.jpgGabriel, die göttliche Lichtgestalt

01. März 2016 (von Jean Taulier) In der Bibel erscheint sein Name zuerst im Buch Daniel, wo er die Vision von Widder und Ziegenbock deutet (Dan 8,16 ELB) und die Weissagung über Dauer und Ende des Exils verkündet (Dan9, 21 ELB). Seine Rolle ist die eines Botschafters Gottes, äußerlich wird er allerdings erst später beschrieben: „Und ich erhob meine Augen, und sah: und siehe, da war ein Mann, in Leinen gekleidet, und seine Hüften waren umgürtet mit Gold von Ufas. Und sein Leib war wie ein Türkis und sein Gesicht wie das Aussehen eines Blitzes. Und seine Augen waren wie Feuerfackeln und seine Arme waren wie der Anblick von glatter Bronze. Und der Klang seiner Worte war wie der Klang einer Volksmenge. Aber nur ich, Daniel, allein sah die Erscheinung. Und es blieb keine Kraft in mir, und meine Gesichtsfarbe veränderte sich an mir bis zur Entstellung, und ich behielt keine Kraft. Und ich hörte den Klang seiner Worte. Und als ich den Klang seiner Worte hörte, lag ich betäubt auf meinem Gesicht, mit meinem Gesicht zur Erde.“ (Daniel, 10,5–9)

Gabriel wird als der Engel beschrieben, der für das Volk Israel gegen die Engel kämpft, denen die anderen Völker unterstellt sind:
„Hast du erkannt, warum ich zu dir gekommen bin? Nun aber kehre ich zurück, um gegen den Fürsten von Persien zu kämpfen. Und wenn ich mit ihm fertig bin, siehe, dann wird der König von Griechenland kommen.“ (Daniel, 10,20)

Im Neuen Testament berichtet das Lukasevangelium von der Verkündigung des Johannes:
„Ihm erschien aber ein Engel des Herrn, und stand zur Rechten des Räucheraltars. Und als Zacharias ihn sah, wurde er bestürzt, und Furcht überkam ihn. Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Flehen ist erhört, und Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes nennen. (Luk 1,11–13) (...) der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir die gute Botschaft zu verkündigen.“ (Luk 1,19)
In der Kunst wird Gabriel oft mit weiblichen Zügen dargestellt. Sein Attribut ist die Lilie, mit der er bei der Verkündigung der Geburt Jesu an Maria dargestellt wird. Die Lilie wird dabei als das Symbol für die Jungfräulichkeit Mariens gedeutet (Madonnenlilie). Gelegentlich wird er aber auch mit einer Schriftrolle, einer Posaune oder lediglich mit erhobenem Zeigefinger als angelus interpres dargestellt.

Wer am Sonntag „Die Zeit“ liest erfährt neues zur Lage der Nation.
Ein Namensvetter vom Erzengel verkündet mit prophetischer Weisheit folgendes:
Mit Blick auf das Umfragen-Hoch der AfD Ausschreitungen sagte jener Namensvetter, derzeit entstehe ein "Zerrbild" von Deutschland: "Die Deutschen sind weder rechtsradikal noch rechtspopulistisch. Eine kleine Gruppe von Menschen, die nichts mit unserem Grundgesetz und unserer Leitkultur zu tun hat, bringt unser ganzes Land in Verruf."

Jener, der für dieses Zitat wahrscheinlich lieber ungenannt bleiben würde, verkündet Wahrheit.
Erstens, die Deutschen sind weder rechtsradikal noch rechtspopulistisch.
Dann wird es mirakelhaft. Wen meint jener, dessen Namen nicht genannt werden muss, mit der "kleinen Gruppe von Menschen, die nichts mit dem Grundgesetz und der Leitkultur zu tun hat und Deutschland in Verruf bringt"?

Eine Gruppe sind mehrere, als wenigsten drei oder sagen wir sieben. Da offen bleibt, wen er meint, ist dieser Frage nachzugehen.
Ich gehe dem Hinweis nach, dass alle nichts mit dem Grundgesetz zu tun haben.

Aktuell kommen mir dabei Personen in den Sinn, die das Grundgesetz missachten und es zudem aktiv außer Kraft zu setzen.

Da wäre der sexiest man alive, bestangezogenster Minister und Liebhaber schöner Gauklerinnen.
Der schöne Heiko behauptet doch allen Ernstes, die Dame mit dem freundlichen Gesicht sei jene, die Artikel 16a Grundgesetz als Einzige richtig verstanden habe.

Entgegen dem Wortlaut des Artikel 16a Grundgesetz, dass niemand einreiseberechtigt ist, der über einen sicheren Drittstaat einreist und daher an der Grenze zurückzuschicken ist, ist ihrer Meinung nach offenbar das Gegenteil richtig. Bei dem Text des Grundgesetzartikels handelt es sich um ein redaktionelles Versehen. In Wahrheit muss es lauten: Jeder darf ohne Pass rein und wird freundlich aufgenommen.

Die Meinung stammt von Angela, der Engelsgleichen, die gemeinsam mit Wolfgang anscheinend so gar nichts vom Grundgesetz hält. Angela und Wolfgang wollen dann schon mal die Bundeswehr im Inneren einsetzen, was das Grundgesetz geradezu verbietet, und um europäische Gesetze scheren sie sich schon gar nicht. Da werden lächerliche Gesetze wie: Du darfst die Schulden anderer Staaten nicht übernehmen und die Steuergelder nicht an die Gläubiger überweisen, die ihre Berater dem Wolfgang kostenlos überlassen.

Solange der, dessen Namen ich nicht nenne, nicht widerspricht, gehe ich davon aus, dass meine Vermutung bezüglich derer, die für das Zerrbild Deutschlands verantwortlich sind,
zutreffend ist.

http://www.zeit.de/politik/2016-02/sigmar-gabriel-spd-landtagswahlen-asylpolitik
https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriel_(Erzengel)

 

http://www.koblenzer-bildungsverein.de/images/22_Stolberg_Putto.jpg
Schon der kleine Erzengel Gabriel trägt die Fackeln der Wahrheit in die Welt ... (Wandbild in Schloß Stolberg)

   

   

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