Cebula_Schaubild.jpg„App“gestresst: Läuft der Mensch ins EMF-Verderben?

28. Februar 2016 
(von Rainer Schneider) „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“. Dieses von Friedrich Nietzsche stammende Idiom scheint das Mantra der modernen Welt zu sein, wenn es um die Gefahren von Mobilfunk geht. Eigentlich dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass dieser nicht gerade gesund ist. Doch gerade der Hype um Smartphones ist ungebrochen. Lebensbewältigung ist heutzutage eine Frage der richtigen App. Die ganze Welt virtuell erfahren per Touchscreen und Swype. Willkommen im ganz normalen Wahnsinn.

Was die Gefahren angeht, so ist allerdings seit einiger Zeit eine Wende auf offizieller Seite erkennbar. Zumindest für den, den genauer hinschaut. So hat das Bundesamt für Strahlenschutz z.B. im Dezember 2015 in einer Pressemitteilung auf solche Gefahren hingewiesen und Empfehlungen für den Umgang mit Smartphones und Tablets ausgesprochen. Die Presse übernahm diese Warnungen jedoch nicht. Wer sich selbst die Mühe macht und auf die Suche nach kritischen Stimmen geht, braucht trotzdem kein Informationsdefizit zu fürchten. Mobilfunkkritische Internetseiten und Organisationen gibt es zu Hauf. Auf youtube kann jeder, der keine Lust hat, komplizierte Fachartikel zu lesen, informative Filme zum Thema anschauen, z.B., wie Handys das Schlüpfen von Küken verhindern oder zu Geldrollenbildung der Erythrozyten führt.

Kritische Wissenschaftler sprechen schon seit längerem vom größten unkontrollierten Experiment am Menschen. Die wissenschaftliche Diskussion dreht sich eigentlich längst um die Frage, wie groß der Schaden ausfallen wird, nicht darum, ob es überhaupt einen gibt. Mobilfunk-Strahlung ist heute 100-200 Millionen Mal stärker als vor 100 Jahren. Alleine diese Tatsache sollte jedem klar machen, dass wir Menschen mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren und vor ganz neuen Herausforderungen stehen.

Wohlgemerkt: Das Bewusstsein einiger Menschen wächst. Viele ergreifen Maßnahmen, um Mobilfunkbelastung zu reduzieren. Das ist aber schwer, denn nahezu überall strahlt und funkt es. Nicht nur draußen, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Handy, Laptop, PC, WLAN-Router, TV – sie alle produzieren hochfrequente Kraftfelder.
Bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen hält sich die Angst um Leib und Leben trotzdem in überschaubaren Grenzen. Tatsächlich sollten sie alarmiert sein, wie diese Fakten zeigen:

 

  • Pathologische Effekte durch Smartphones und Tablets auf Hoden, Spermien, Eierstöcke und Embryos (aktuelle Datenlage: 130 Studien)
  • Anstieg EMF-induzierter Krebsraten in den vergangenen zehn Jahren
  • EMF-induzierte Schäden durch oxidativen Stress (von Sauerstoff verursacht) wie nitrosativen stress (von Stickstoff verursacht). Folgen sind u.a. DNA-Strangbrüche, Zelltod (Apoptose), Immunschwäche oder krankhafte Fehlbildungen der Nachkommenschaft
  • Rapider Anstieg von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, die starken EMF ausgesetzt werden (neuerdings in Schulen durch flächendeckende Wlan-Ausstattung).


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    Rainer Schneider
   

   

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