SPIEGEL berichtet über drohenden IS -Terror in Deutschland

21. Dezember 2015 (Compact-Magazin / Niki Vogt) Das Compact-Magazin zitiert einen Spiegel-Artikel, der alarmierende Informationen von einem ehemaligen Dschihad-Kämpfer berichtet. Das Brisante daran ist, daß es zwei Varianten des Artikels gibt. Einen in Deutschland ... und einen auf Englisch in der internationalen Ausgabe. Der Bericht in der deutschen Spiegel-Ausgabe ist nur ein schwacher Abglanz der englischen Berichterstattung und stellt den Sachverhalt nur teilweise und sehr verharmlosend dar. Besser kann man es gar nicht belegen, wie wir hier in Deutschland naiv, dumm und ahnungslos gehalten werden sollen. Der IS (ISIS / ISIL) plant einen regelrechten Blitzkrieg in Deutschland, und der Spiegel lügt uns an, während er für's Ausland korrekt berichtet.

Hier findet man den Artikel im deutschsprachigen Spiegel.

Dort liest man nur: "Der Islamische Staat" SOLL VERSUCHT haben, Freiwillige für Anschläge in Deutschland zu rekrutieren". Sehr dürre Worte dafür, daß der Spiegel ganz andere  Informationen hat. Soll versucht haben ... Anschläge in Deutschland ... klingt alles nach "Naja, sie versuchen's halt irgendwie, alles halb so wild". Eine kurze Notiz, die niemanden wirklich alarmiert. Und das genau ist auch der Sinn dieser Schmallippigkeit. Man hat zwar etwas dazu geschrieben, aber nur ein Drittel der Wahrheit.

Und hier ist der Original-Artikel der internationalen Spiegel-Ausgabe, der deutlich alarmierendere Informationen hat, die wir Deutschen offensichtlich nicht wissen sollen: Es ist nicht nur ein Gerücht, daß der "IS" ANGEBLICH versucht haben SOLL, irgendwelche Freiwilligen für Anschläge in Deutschland zu gewinnen. Die Aussage des Rückkehrers Harry S. macht in diesem Artikel ganz deutlich, daß praktisch alle Europäer unter den IS-Freiwilligen mehrfach dazu aufgefordert werden und angeheuert werden eine Art BLITZKRIEG in Deutschland durchzuziehen. Es sollen nämlich gleichzeitig an vielen Stellen spektakuläre Anschläge durchgeführt werden, das hat er mehrfach in Gesprächen unter IS-Kämpfern mitgehört. Man stelle sich das vor: Berlin, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Ruhrgebiet, München, Leipzig ... überall Terror, Tod, Blut, Schrecken, Verzweiflung, Hunderte von Toten. Im Prinzip sechs oder achtmal die Anschläge von Paris. Deutschland wäre sofort im Schockzustand. Die Republik läge am Boden.

Natürlich hoffen wir alle, daß das nicht geschieht. Aber diesem Spiegel-Artikel zufolge ist es genau das, was der IS plant und ausführen will.

Compact schreibt hierzu:

Harry S., deutscher Staatsbürger mit ghanaischen Eltern, wurde als junger Mann von einem Salafisten verführt und reiste nach Syrien – zum IS. Dort agierte er als Fahnenträger in einem Propaganda-Video, flüchtete aber Ende Juli 2015 wieder, nach drei Monaten Aufenthalt. Kurz zuvor war er Zeuge der Liquidierung von sechs oder sieben IS-Geiseln in Palmyra gewesen. Nach eigener Aussage konnte er die IS-Gräuel nicht länger ertragen. Im Trainingslager sei er mit stundenlangen Gewaltmärschen und Stehen in der Sonnenglut für seine Zukunft im Himmelfahrtskommando, als Haus-zu-Haus-Kämpfer, präpariert, jedoch nicht in den Kampf geschickt worden, behauptet Harry S. Aber viele Mitkämpfer, darunter auch Deutsche, hätten bei Einsätzen ihr Leben gelassen.

Bei seiner Ankunft am Bremer Flughafen wurde Harry S. festgenommen. Sein Anwalt über ihn: „Für mich ist das von seinem Wesen her kein Mensch, der je Terrorist sein wollte, der je Terrorist werden wird, und der auch nie den Wunsch danach hatte, als Terrorist aktiv zu sein“, vielmehr sei Harry S. ein Naiver gewesen, der sich leicht verführen ließ.

Harry S. hat sich bislang in der Bremer Untersuchungshaft gegenüber der Staatsanwaltschaft als sehr kooperativ erwiesen. Auch scheinen bisherige Überprüfungen seine Aussagen bestätigen: So tauchte die von ihm geschilderte Exekution in einem IS-Propaganda-Video auf. Auch die Behörden halten ihn für glaubwürdig und bekamen durch ihn zahlreiche Informationen über Aufbau und Struktur des IS.

Umso ernster ist seine Warnung zu nehmen: Dass der IS nach Freiwilligen für einen Terroranschlag in Deutschland suche. Auch er, Harry S., sei wegen einer Dschihad-Aktion in Bremen gefragt waren, habe jedoch abgelehnt. Im syrischen Kriegsgebiet konnte er jedoch oft Gespräche über künftige Anschläge im Westen mithören. Und fast jeder europäische Kämpfer darauf angesprochen worden: „Sie wollen etwas, das überall zur gleichen Zeit passiert“.

   

   

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